Diagnose
Orientierung vor Entscheidung.
Wenn unklar ist, wie tief eine Veränderung reicht, wo sie blockiert oder welche Erwartungen aufeinanderprallen, schafft die Diagnose ein belastbares Lagebild — bevor Aktionismus beginnt.
Keine Maßnahmenliste. Keine Schleife. Klärung, die Entscheidungen möglich macht.
Wann eine Diagnose sich lohnt.
Widersprüchliche Erwartungen
Mehrere Seiten erwarten Verschiedenes, und wer wofür verantwortlich ist, bleibt offen.
Das Vorhaben stockt trotz sauberer Umsetzung
Der Plan steht, die Umsetzung läuft ordentlich, und trotzdem bewegt sich zu wenig.
Unklar, wie tief es gehen muss
Reicht eine Anpassung, oder braucht es eine tiefgreifende Veränderung? Das lässt sich nicht aus dem Bauch beantworten.
Was Sie am Ende in der Hand haben.
Ein Lagebild, auf dem man entscheiden kann.
Die Diagnose findet persönlich bei Ihnen im Unternehmen statt. Sie legt ein gemeinsames Lagebild über drei Ebenen: Struktur, Führung und die Muster dahinter. Dazu kommen klare Entscheidungsoptionen, auch die, etwas bewusst nicht zu tun.
Sie bekommen eine Rückmeldung und ein Angebot für die weiteren Schritte, oder die Entscheidung, nicht weiterzumachen.
Keine Maßnahmenliste. Klärung, die Entscheidungen möglich macht.
Drei Umfänge, je nach Lage.
Alle drei liefern Klarheit und Entscheidungsoptionen, keine Maßnahmenliste. Der Anschluss erfolgt in Bausteinen: Gespräche, Workshop oder Begleitung.
Der Preis richtet sich nach Umfang und Kreis der Beteiligten. Das Angebot gibt es nach dem Orientierungsgespräch.
Kompakt · ca. 1 Woche
Für akuten Entscheidungsbedarf, wenn schnell Klarheit gebraucht wird und der Kreis der Beteiligten bewusst klein bleibt.
Geeignet, wenn
- ein Vorhaben festhängt und kurzfristig priorisiert werden muss
- unklar ist, ob eine Anpassung reicht oder mehr nötig ist
- Zuständigkeiten und Entscheidungsräume widersprüchlich sind
Vorgehen
- Auftakt (60 bis 90 Minuten) mit dem Auftraggeberkreis
- 3 bis 5 Gespräche à 45 bis 60 Minuten mit Führung und Schlüsselrollen
- Sichtung zentraler Unterlagen: Zielbild, Zeitplan, Entscheidungswege, Berichte
- Auswertung und Abgleich der ersten Annahmen
Ergebnis
- Verdichtetes Lagebild über drei Ebenen auf 1 bis 2 Seiten
- 3 bis 5 Engpässe als konkrete Hebel für Entscheidungen, mit dem, was bewusst nicht getan wird
- Empfehlung für die passende Anschlussmaßnahme
Standard · ca. 2 Wochen
Für mittlere Komplexität und mehrere betroffene Gruppen, wenn Entscheidungen vorbereitet und im Führungskreis tragfähig gemacht werden müssen.
Geeignet, wenn
- mehrere Bereiche betroffen sind und Schnittstellen Konflikte erzeugen
- die Führung nicht an einem Strang zieht, obwohl die Programme sauber aufgesetzt sind
- Entscheidungswege formal existieren, in der Praxis aber nicht greifen
Vorgehen
- Auftakt und Schärfung des Rahmens (90 Minuten)
- 6 bis 10 Gespräche à 45 bis 60 Minuten mit Führung, Projektbüro, Veränderungsverantwortlichen und Schlüsselrollen
- Kurze Online-Umfrage (optional), um Muster sichtbar zu machen
- Auswertungs-Workshop (2 bis 3 Stunden): Lagebild gemeinsam ansehen, Optionen gewichten
Ergebnis
- Lagebild und Landkarte der Engpässe über drei Ebenen als Entscheidungsgrundlage
- Entscheidungsoptionen mit Aufwand und Risiken je Hebel
- Vorschlag für eine Vereinbarung über Zuständigkeit, Schutz und Konsequenzen
Intensiv · bis 4 Wochen
Für hohe Komplexität oder laufende Großvorhaben, wenn nicht nur Klarheit gebraucht wird, sondern ein belastbarer Entwurf für Entscheidungen und Umsetzung.
Geeignet, wenn
- mehrere Initiativen kollidieren: Umbau, Veränderung und Tagesgeschäft
- „Parallelwelten“ bestehen: formal umgesetzt, aber ohne Wirkung im Alltag
- Überzeugungen und ungeschriebene Regeln im ganzen System wirken
Vorgehen
- Auftakt und Aufbau der Diagnose: Umfang, Beteiligte, Unterlagen
- 10 bis 18 Gespräche und gezielte Gruppengespräche
- Analyse von Unterlagen und Entscheidungen: Steuerung, Vorhabenübersicht, Kennzahlen, feste Abläufe
- 2 Workshops: Lagebild besprechen, Entscheidungen entwerfen, nächste Schritte festlegen
Ergebnis
- Belastbares Diagnosepaket: Lagebild, Engpässe, Muster und Entscheidungswege
- Konkreter Entwurf für Entscheidungen und Steuerung des Vorhabens
- Entwurf einer Vereinbarung über Zuständigkeit, Schutz, Konsequenzen und Ressourcen
- Fahrplan für die nächsten 8 bis 12 Wochen: gewichtet, realistisch, steuerbar
Wie es danach weitergehen kann.
Die Diagnose macht den nächsten sinnvollen Schritt sichtbar.
Eine tiefgreifende Veränderung ist nötig
Dann braucht es Führung, die den Rahmen versteht und trägt. Der Workshop schafft diese gemeinsame Orientierung im Führungsteam.
Zum Workshop →Die Umsetzung läuft, trägt aber nicht
Dann stabilisiert die Begleitung die Führung im laufenden Vorhaben: mit Gesprächen und einem festen Rhythmus zum Nachdenken.
Zur Begleitung →Die Klarheit ist da, aber die Kommunikation fehlt
Dann macht KommPass die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Vorhaben sichtbar und übersetzt sie in Aufgaben für Führung und Kommunikation.
Zu KommPass →Dr. Stephan Ernst
ANDCORE UG (haftungsbeschränkt), Weimar
Physiker. Neunzehn Jahre in der Industrie, sieben davon als Vice President. Heute arbeite ich mit Führungskräften und Organisationen in schwierigen Veränderungslagen.
Die Diagnose findet persönlich bei Ihnen im Unternehmen statt. Am Ende steht eine Rückmeldung an Sie und ein Angebot für die weiteren Schritte.
Erst das Lagebild, dann die Entscheidung.
Der Einstieg ist ein Orientierungsgespräch. Dort klären wir, ob eine Diagnose passt und in welchem Umfang.